Du bist's!

Ja, du bist es wirklich!

Was du auf jeden Fall schon mal bist: Hier in unserer WANTED!-Abteilung gelandet — und das freut uns wirklich sehr!

Wir sind das tollwerk, eine Nürnberger Web- und Designagentur, die auf Open Source, solide Websites und TYPO3 steht. Wir sind außerdem auf der Suche nach kreativen Köpfen, die mit uns zusammen das Internet zu einem besseren Ort machen.

Was uns brennend interessiert: Wer du bist! Findest du dich in einer dieser Stellenbeschreibungen wieder? Dann nix wie los! Bewirb dich jetzt — oder komm doch mal auf einen Kaffee bei uns vorbei.

Wir wollen dich kennenlernen!

💙, dein Tollwerk

Am Rande und unter uns: Diese Kampagne ist mit sehr, sehr heißer Nadel gestrickt und du findest bestimmt Fehler. Inhaltliche, technische und andere. Bitte habe Nachsicht — oder noch besser: komm zu und hilf uns beim Bessermachen! Danke. 🙏

Bist du das hier auch?

Wir sind's!

Tools & Techniken

Was wir machen, wie wir es machen und welches Toolset uns dabei hilft

Die meiste Zeit verbringe ich naturgemäß mit dem Tippen und Anstarren von bunten Textfenstern. Eine 45°-Drehung nach rechts gibt aber den Blick frei auf Hecken und Bäume sowie mindestens einen Buntspecht und ein quirliges Eichhörnchen :-)

Zu meinem täglichen Rüstzeug gehören unter anderem eine ordentliche IDE (PhpStorm), diverse FTP- und Shell-Clients sowie ein Git-Client zur Versionsverwaltung für unsere eigene GitLab-Installation (die coolen Kinder machen das natürlich über die Shell ...). Unsere Projekte setzen wir lokal auf drei eigenen Inhouse-Entwicklungsservern auf Linux-Basis um. Unser Schwerpunkt ist eindeutig TYPO3. Entsprechend findet ein Großteil der Programmierung in PHP und mit MySQL statt. Es gibt eigentlich kein Projekt, bei dem wir nicht selbst das ein oder andere TYPO3-Plugin erstellen, da es oft technisch oder strukturell anspruchsvolle Aufgaben zu meistern gilt. Ein Beispiel wäre eine komplexe und hochperformante Suchfunktionalität mittels Apache Solr.

Als Basis haben sich für unsere Arbeitsweise fluidcontent und fluidpages bewährt. Über die ViewHelper-Programmierung landen wir schließlich im HTML. Entsprechend fit müssen wir im Umgang mit Fluid Templates und HTML5 sein, aber das kommt eigentlich von alleine. Nachdem wir bisher sehr lange mit SCSS und einem Grunt-Workflow gearbeitet haben, sind wir mittlerweile bei Gulp und PostCSS angekommen und möchten es nicht mehr missen. Damit Design und Umsetzung nicht auseinander laufen, haben wir ein aktuelles Projekt mit Hilfe eines "Living-Styleguide", nämlich Fractal, umgesetzt. Einzigartig ist wohl, dass wir Fractal so mit TYPO3 verknüpfen konnten, dass wir immer mit echten TYPO3-Partials arbeiten.

Und jetzt ein Geständnis: Ja, wir benutzen jQuery. Ja, wir mögen es! Und nein – wir glauben nicht, dass man jede kleine Aufgabe damit erschlagen muss. Unsere Seiten besitzen oft Ajax-Funktionalität, aber – das ist uns sehr wichtig – funktionieren in der Regel auch noch, wenn Javascript deaktiviert ist. Die Zauberworte heißen dabei Responsive Web Design (schon seit 2009!), Progressive Enhancement, Performance und Barrierefreiheit. Wir sind der Meinung, dass jede Internetseite grundsätzlich für jeden Besucher und geräteübergreifend nutzbar sein muss! Gut, dass wir hier im Haus unser Open Device Lab mit einer Vielzahl alter und neuer Mobilgeräte haben, auf denen wir unsere Projekte eingehend testen können.

Uns ist der unkomplizierte und direkte Austausch mit dem Kunden und allgemein ein fairer und freundlicher Umgang wichtig. Grundsätzlich kann bei uns jeder Kundenansprechpartner sein, je nach Projektbeteiligung und Fachgebiet. So gehören zu meinen täglichen Aufgaben der direkte Kunden-Support, Live- oder Telefonschulungen sowie die allgemeine Telefonseelsorge. Das ein oder andere Angebot samt zugehöriger Rechnung erstelle ich ebenfalls.

Zu guter Letzt noch etwas allgemeines: Eine kleine Truppe wie die unsere hat Vor- und Nachteile. Als ich hier anfing, sollte ich das Team verstärken. Dann verließen uns leider zwei Kollegen sehr kurzfristig aus persönlichen Gründen, und ich wurde ungewollt zum "Notnagel". Es folgten Wochen mit viel Kaffee, viel Stress und wenig Schlaf. Eine gewisse Belastungs- und auch Leidensfähigkeit gehört da schon dazu. Für gewöhnlich lässt es sich hier aber recht gut arbeiten und auch leben!

Ein unglaublicher Vorteil eines kleinen Teams ist allerdings der unmittelbare Austausch mit allen Kollegen. Das regelmäßige Palavern über Programmier-Know-How und Neues aus Technik und Design erweitert den eigenen Horizont enorm. Dass unser Häuptling Joschi eben nicht nur Chef, sondern auch "Senior-Developer" ist, hilft ungemein: Nach einem kurzen Schulterblick oder der mal kurzen, mal langen Antwort auf eine Frage ist man wieder ein Stück besser geworden. Das funktioniert übrigens in beide Richtungen. Als Vollblutprogrammierer versteht Joschi nur zu gut, dass "Shit happens" eben auch ein Teil unseres Jobs ist. Wer schonmal einen *räusper* nicht technik-affinen, vielleicht etwas überambitionierten Vorgesetzten hatte, weiß das sicher zu schätzen.

Klaus, Software-Entwickler / Full-Stack Developer

Individualität

Was wir in unserer Freizeit tun, und welche Rolle selbige spielt

Vor 9 Jahren kam ich als auszubildende Mediengestalterin ins Tollwerk und gehöre somit neben Joschi zum alten Eisen unserer aktuellen Besetzung. Was mich solange hier gehalten hat, ist nicht nur das leckere Essen die tägliche Arbeit für und mit den Kunden und dem Team, sondern auch der freundschaftliche und rücksichtsvolle Umgang miteinander. Als Musikerin (zu denen übrigens schätzungsweise 75% aller bisherigen Tollwerk-Angestellten zählen) kommt man eben ab und zu in die erfreuliche Situation, mal eher gehen zu müssen, damit man es rechtzeitig zum nächsten Auftritt schafft.

Einige von uns sind aber nicht nur in der Musikszene, sondern auch ehrenamtlich in Vereinen tätig, deren Tätigkeiten hin und wieder mit unseren regulären Arbeitszeiten kollidieren – aber gerade dieses private Engagement wird im Tollwerk gefördert und unterstützt. Wir dürfen, nein, sollen sogar Hobbies pflegen, die uns den passenden Ausgleich zur Arbeit im Büro bieten. Ob Reiten, Kampfsport, Fußballtennis, Fotografieren, Musizieren – oder auch das Füttern der privaten Website: Joschi, unser Chef, hat beispielsweise sein Hobby zum Beruf (oder seinen Beruf zum Hobby ...?) gemacht und verbringt seine Freizeit am liebsten damit, OpenSource-Tools wie svg-sprite oder den iconizr zu programmieren und damit nicht nur seinen und unseren, sondern auch den Arbeitsalltag vieler weltweit tätiger Entwickler zu erleichtern.

Auch ich kann ein ähnliches Phänomen im Feld meiner Aktivitäten beobachten: Anfangs als Aushilfs- und kurze Zeit später als Haupt-Dokumentarfotografin für unsere Kunden im Einsatz (seit den Bayreuther Festspielen 2012 besitze ich nun auch endlich ein Ballkleid), kamen natürlich schnell auch Foto“jobs“ für unsere eigenen Events wie das CoderDojo, den Homebrew Website Club oder das Indiewebcamp dazu – und letzteres führte mich im Juni 2016 nach Portland, um dort das jährliche „Indieweb Leaders Summit“ zu fotografieren. (Geil! Meine erste Geschäftsreise ins Ausland!) Und wie so oft, schließt sich hiermit auch der Kreis: Denn mittlerweile mache ich am liebsten Fotos von Musikern, welche ich dann auf meiner Website veröffentliche, die wiederum im Rahmen eines Indiewebcamps entstand. Balance ist eben alles. Ooooommmmmm.

Jule, Mediendesignerin und Bertram, Kommunikationsdesigner

Haltung

Wer wir sind, und warum wir so sind, wie wir sind

Größe bedeutet nicht gleich Qualität, und erst recht nicht guten Service, erklären wir werdenden Kunden immer wieder. Wachstum stand in den 17 Jahren Tollwerk auch nie im Fokus — im Gegenteil: Wären wir kein überschaubarer, eng zusammen- und miteinander gewachsener Haufen, dann bräuchten wir womöglich Hierarchien, die nicht nur uns wenig liegen, sondern uns auch von unseren Kunden entfernen. Die nämlich sprechen erfahrungsgemäß am liebsten direkt mit den Umsetzern ihrer Projekte — nicht immer, aber neuerdings immer öfter sogar als Teil unserer Scrum-Teams.

Zahlenmäßig zugelegt haben wir über die Jahre vor allem durch Auszubildende, die so ihren festen Weg zu uns (und seltener wieder weg-) gefunden haben. Diversität, Charaktere mit Profil und das Miteinander auf Augenhöhe sind für uns immer große Themen. Von 20 bis Anfang 40, vom Teilzeit-Profimusiker bis zur 3-fachen Mutter: Wir haben sie alle — und können auf alle Rücksicht nehmen. Denn unser Qualitätsanspruch macht schließlich nicht bei unseren Projekten halt, sondern gilt auch und erst recht für unsere individuellen Situationen im Leben.

Damit wir alle vollen Einblick und eine Stimme haben, direkten Einfluss auf unsere Weiterentwicklung nehmen und voneinander lernen können, gehen wir durchaus eigene Wege: Alltägliche Aufgaben jenseits unserer Projekte, von Verwaltungsjobs über die Teampflege bis zum Organisieren von Festen, sind auf rotierende 2er-Teams-im-Team verteilt und werden regelmäßig in großer Runde abgestimmt. Kaizen, die "stetige Veränderung zum Besseren", hat einen festen Platz in unserer Unternehmenskultur und verlangt nach kontinuierlicher Selbsthinterfragung und Innovation — nicht nur im technischen Bereich, sondern auch im täglichen Miteinander.

Zugegeben, bei so viel Energie und spannenden Ideen geht schon mal der Überblick verloren. Legendär die Orte, an denen ich vor lauter Multi-Tasking meine dauerbetriebene Ein-und-Alles-Kaffeetasse schon "verloren" habe. Wie öde aber wäre wohl Stillstand und ein Leben ohne die tägliche kreative Herausforderung?

Joschi, Geschäftsführer / Designer & Full-Stack Developer

Als Azubi hatt man es ja bekanntlich nicht immer leicht im normalen Arbeitsleben. Kaffeebesorgungsaufträge, unbezahlte Überstunden und die Beschwerden des Ausbilder sind einem fast immer sicher.

Deshalb bin ich froh, meine Ausbildung im Tollwerk machen zu dürfen, wo der Chef noch selber jeden Tag in der Früh den Kaffee aufbrüht.

Als Auszubildender wurde ich schon am ersten Tag freundlich empfangen und eingearbeitet, und seitdem sind wir als Team gut zusammengewachsen. Wir arbeiten zusammen, essen zusammen, lachen zusammen, sterben zusa... halt, nein, soweit sind wir noch nicht.
Seit ich hier bin, wachse ich an meinen Aufgaben. Ob ich nun das Frontend mit CSS style oder ins Backend mit JavaScript und Typoscript reinschnuppere, es gibt immer was zu tun und wenn ich mal wieder ein scheinbar unlösbares Problem habe, stehen mir unsere beiden Senior Developer mit Rat und Tat zur Seite. Viel gelernt habe ich nicht nur bei unserem aktuellen Projekt, sondern auch, wenn ein Projekt, das auf einer anderen Software basiert, Änderungen verlangt. Klaus und Joschi nehmen sich immer die Zeit, um mir die unterschiedlichen Funktionsweisen zu erklären oder stellen einen Workshop zusammen, um dem ganzen Team den „neuen heißen Scheiß“ beizubringen.
Das alles schließt wunderbar an den Berufsschulunterricht an, wo wir höchstkomplizierte Fähigkeiten wie Dreisatzrechnungen und das Auswerten von Diagrammen vermittelt bekommen.

Genauso bekomme ich Input zu meinen erledigten Aufgaben, wenn wir uns täglich zu einem Scrum zusammensetzen, welche wir wiederum in einwöchigen „Sprints“ zusammenfassen. Dort klären wir, was in der letzten Woche alles geschafft wurde und wie der Plan für die nächste aussehen wird. Unsere Aufgabenverteilung läuft über ein Kanban-System, Trello, in dem wir uns intern und mit unseren Kunden organisieren und neue Vorschläge einbringen. Aber auch trotz unseres Zeiterfassungprogramms Toggl kehrt dann doch immer wieder das Chaos bei uns ein, wenn sich beispielsweise ein Server dazu entschließt, mal für ein paar Stunden ein Nickerchen zu machen, oder wenn ein Kunde kurzfristig noch ein Feature am besten gestern implementiert haben möchte. Aber auch durch das unvermeidliche Chaos schaffen wir es immer wieder, alle zufrieden zu stellen.

Alles in allem freue ich mich jeden Tag wieder auf die Arbeit, die Herausforderungen und vor allem auf das Erfolgsgefühl, wenn das blöde Icon endlich das macht, was es machen soll!

Kai, Azubi Mediengestalter

Seit März 2017 unterstütze ich das Tollwerk-Team als Teamassistentin – neben unseren zwei Senior Developern, einem Kommunikations- und Grafikdesigner, einer Mediendesignerin und Texterin, einer Frontend-Entwicklerin und einem Azubi bin ich "die Neue", die sich ausschließlich um Projektmanagement, allgemeine Administration, Buchhaltung und sonstige organisatorische Dinge kümmert.

Es hat nicht lange gedauert, bis ich mich im reinen „Umsetzer-Team“ gut aufgehoben fühlte. Immer öfter versuche ich auch zu verstehen, über was meine lieben Kollegen so fachsimpeln ;-) Es nehmen sich alle gerne die Zeit, mir Dinge zu erklären, von denen ich bisher noch keine Ahnung hatte. Kurze Dienstwege und eine fast permanente Verfügbarkeit von Joschi lassen Dinge einfach, unkompliziert und schnell abarbeiten. Das Team hat eine sehr angenehme Größe und ist auch wahrscheinlich deswegen sehr eingespielt, flexibel und agil. Auch unserer aktueller Praktikant gehört so selbstverständlich dazu, als wäre er schon immer dabei gewesen.

Annika, Teamassistentin

Gemeinschaft

Warum wir nicht nur auf Augenhöhe kommunizieren, sondern auch kochen

Der Arbeitstag im Tollwerk fängt für manche von uns bereits vor 8 Uhr an, für andere wiederum erst nach um 9. Für einen von uns sogar erst gegen Mittag! Hat man sich dann erstmal die erste Tasse des frisch aufgekochten Kaffees einverleibt, vergeht die Zeit wie im Flug, und plötzlich ruft jemand: "Was wollen wir heute essen???" – dann ist es nämlich schon Zeit für die Mittagspause, für die wir jeden Tag zwischen 13 und 14:30 Uhr gemeinsam am großen Holztisch sitzen und zusammen essen. Aber keine lieblos geschmierten Butterbrote, nein, sondern nur Selbstgekochtes! Im Sommer werfen wir dazu auch gerne mal den Grill an. Oder, wenn das tollwerk mal brennt, gibt's auch ab und zu Asiatisch, Italienisch oder Türkisch von nebenan. – Apropos “das tollwerk brennt“: Überstunden werden hier kleingeschrieben. Klar muss das Feuer mal gelöscht werden, aber den Eimer Wasser kann man sich dafür in den nächsten Tagen wieder auffüllen!

Derzeit ist es unser lieber Praktikant Philip (dessen Vater übrigens Koch ist), der pünktlich um 12 Uhr loszieht, um die Regale in einem oder zwei der vier Läden direkt bei uns um die Ecke zu plündern, um uns ein liebevoll zubereitetes und zugleich wohlschmeckendes Mittagsmahl zuzubereiten. Aber — jeder ist mal dran! Jeder der Lust hat, darf den Kochlöffel schwingen, sich dabei von unseren tollen Rezepten in unserem tollwerk-wiki (welches immer neuen Input braucht) inspirieren lassen, oder gleich ganz neue Gerichte auf den Tisch zaubern! Beim Essen wird dann philosophiert, ob das in dem Topf nun ein Sud, eine Suppe oder gar ein Eintopf ist.

Oft ist das alles aber gar nicht so einfach – denn von Veganern, Vegetariern, Pescetariern über Fleisch- und Allesfresser ist hier alles vertreten! Doch selbst auf Unverträglichkeiten gegen Tucher Bier oder Grießbrei wird bei uns höchste Rücksicht genommen.

Das Kochen selbst ist ein kleines Ritual. Ehemalige Mitarbeiter, die uns aus Australien besuchen kommen, befreundete Kreative oder auch Familienmitglieder, die in der Mittagspause noch nichts vorhaben, sind immer herzlichst willkommen und zum Essen und auch Kochen eingeladen.

Und weil wir gar nicht genug voneinander bekommen können, treffen wir uns manchmal auch gerne nach der Arbeit oder am Wochenende, wenn wir einen gemeinsamen Termin über Doodle gefunden haben. Dann verwandeln wir uns in Pen & Paper-Rollenspielen in Zauberer ohne Zauberstab, rachsüchtige Trolle oder diebische Abenteurer, um in einem unterirdischen Labyrinth grimmigen Orks eins überzuwischen und versunkene Schätze aufzustöbern! Für ein actionreicheres Freizeitangebot gehen wir auch gerne mal zum Klettern in den Hochseilgarten oder einfach Bowlen. Tollwerk = Teamwork!

Nina, Frontend-Developerin

Community

Was wir für die Community tun, und warum uns das wichtig ist

Wir Tollwerker sind in der hiesigen Web-Community eigentlich schon recht bunte Hunde (manche von uns auch Katzen). Nicht nur deshalb, weil wir jedes Jahr Gruppenausflüge zu verschiedenen Konferenzen (z. B. seit 4 Jahren die beyond tellerrand) oder IndieWebCamps machen und dort immer wieder auf bekannte Gesichter treffen, sondern diesen Communitygedanken auch aktiv hegen und pflegen. Jahrelang durften wir unser Wissen durch Open-Source-Lösungen erweitern — und irgendwann dachten wir uns, dass auch wir „diesem Internet“ Hilfestellung bieten und unser Wissen zurück geben möchten.

Seitdem beschreiten wir nicht nur die naheliegende Brücke zu Open Source, GitLab, IndieWeb & Co., sondern erweitern unser Angebot als „normale Web-Agentur“ seit 2016 auch mit dem Aufbau unserer „tollwerkstatt“ — einem Eventraum, welcher seither nicht nur das Open Device Lab Nürnberg (ein kostenloses Testlabor mit zahlreichen Tablets und Mobile Devices, mit denen Entwickler ihre Projekte ausgiebig plattform- und geräteübergreifend testen können) beherbergt, sondern auch für Vorträge (z. B. der Accessibility Club z. B. mit Karl Groves), Workshops („Evaluating Technology“ mit Jeremy Keith), kleine Konferenzen und Events rund ums Thema Internet zur Verfügung steht. Das CoderDojo Nürnberg beispielsweise, eine von Joschis Initiativen, findet hier alle paar Wochen statt und fördert in kreativen Workshops die Kinder von heute auf dem Weg zu den neuen digitalen Rockstars von morgen. Das IndieWebCamp, ein internationales 2-tägiges Barcamp zum Thema „Own your Data“, findet bereits zum zweiten Mal bei uns statt, und auch der weltweit auf jeden 2. Mittwochabend getaktete Homebrew Website Club hat in der tollwerkstatt seinen festen Platz gefunden. Nicht zuletzt sind wir seit 2013 unter den Hauptinitatoren der Nürnberg Web Week, die 2017 mit über 100 Events die großartige lokale Web-Szene portraitiert.

Dabei ist es uns natürlich wichtig, Themen zu kommunizieren, die uns selbst brennend interessieren, aber auch außerhalb unseres alltäglichen Dunstkreises für webaffine Menschen relevant sein könnten — um dann gemeinsam an Lösungen und Ideen zu tüfteln, die jeden einzelnen bereichern.

Jule, Mediendesignerin