BITV- / WCAG-Test anfragen?

Auf dieser Seite informieren wir Sie ausführlich über das Prüf­verfahren, den genauen Ablauf und die Kosten eines BITV- oder WCAG-Tests. Wenn Sie ein Barriere­freiheits-Audit bei uns anfragen möchten, beachten Sie bitte die Vorbereitungs-Checkliste und nutzen Sie das Anfrage­formular am Ende dieser Seite.

Geschäftsführer, CAO

Dipl.-Ing. Joschi Kuphal

Rechtliche Grundlage

Öffentliche Stellen des Bundes werden durch das Gesetz zur Gleich­stellung behinderter Menschen (BGG) zu barrierefreien Websites und mobilen Anwendungen verpflichtet. Die konkreten Anforderungen sind in Deutschland durch die Barrierefreie Informations­technik-Verordnung (BITV), aktuell in der Version 2.0 (Stand vom 21. Mai 2019), definiert und gelten für öffentliche Websites, Intranet-Anwendungen und Smartphone-Apps. Die BITV basiert auf den Vorgaben der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) der Web Accessibility Initiative (WAI) und verweist direkt auf die harmonisierte europäische Norm EN 301 549, deren Abschnitt 9 (Web) die Erfolgskriterien der WCAG 2.1 einschließlich ihrer Konfor­mitäts­bedingungen wiedergibt.

Für öffentliche Stellen von Bundesländern und Gemeinden wird die Barriere­freiheit ihrer Websites und mobilen Anwendungen über die Landes-Behinderten­­gleich­­stellungs­­gesetze geregelt, die ebenfalls entweder direkt auf die BITV verweisen oder auf ähnliche, länder­spezifische Verordnungen. In Bayern etwa sind das Bayerisches Behinderten­­gleich­­stellungs­­gesetz (BayBGG) sowie die Bayerische Barrierefreie Informations­technik-Verordnung (BayBITV) maßgeblich.

Prüfverfahren

Expertenmeinungen zufolge kann etwa ein Drittel aller Barriere­freiheits­probleme auf einer Webseite durch automatisierte Tests ermittelt werden. Die Mehrzahl aller Mängel wird jedoch nur im Rahmen einer menschlichen Prüfung erkannt, und auch programm­gestützte Test­ergeb­nisse müssen oft interpretiert und individuell bewertet werden. Ein automatisches Prüf­werkzeug kann beispiels­weise bestimmen, ob ein Bild über eine Alternativ­beschrei­bung verfügt oder nicht — ob eine vorhandene Beschreibung aussage­kräftig ist und das Bild im Kontext sinnvoll beschreibt, vermag allerdings bislang kein Computer zu beurteilen. Ziel­setzung einer umfassenden Prüfung muss es sein, die richtige Kombination aus objektiv messbaren Kriterien und praktischer Erfahrung zu finden.

Grundlage für den BITV-Test ist die Barrierefreie-Informations­technik-Verordnung (BITV 2.0) mit Stand vom 21. Mai 2019. Der Test bezieht die mit WCAG-Version 2.1 neu einge­führten Anforder­ungen mit ein. Auf diese Weise kann ein- und dasselbe Prüf­erfahren genutzt werden, um sowohl die BITV-, als auch WCAG-Konformität einer Website zu ermitteln. BITV- und WCAG-Tests unterscheiden sich lediglich in der Ausgestaltung des Prüfberichts.

Das Prüfverfahren des BITV- und WCAG-Tests hat sich vielfach bewährt und ist im Detail offengelegt. Es besteht aus 60 einzelnen Prüfschritten, die für jede zu testende Seite eines Webangebots durchlaufen werden und ausführlich dokumentiert sind.

Testvarianten

Zur Durchführung eines BITV- oder WCAG-Tests stehen 3 Varianten des Prüfverfahrens für unterschiedliche Zwecke zur Verfügung.

BITV- / WCAG-Selbstbewertung

Die einfachste Form eines BITV- oder WCAG-Tests stellt die sogenannte Selbst­bewertung dar. Mit dieser Testvariante können alle an einer Website Beteiligten ohne Zutun einer qualifizierten Prüferin oder eines qualifizierten Prüfers die Barriere­freiheit gemäß der öffentlich dokumen­tierten 60 Prüfschritte selbst ermitteln. Der BITV-Test-Prüfverbund stellt dazu auf seiner Website eine kostenlos zu nutzende Web­oberfläche, den Selbst­bewertungs­frage­bogen, zur Verfügung. Einzige Voraus­setzung zur Nutzung ist ein kostenfrei anzu­legendes Benutzerkonto.

Der Fragebogen führt durch die einzelnen Prüfschritte und bietet eine einfache Möglich­keit, gefundene Mängel systematisch zu dokumentieren. Einmal fertig­gestellte Frage­bögen können gespeichert, ausgedruckt, später weiter bearbeitet oder passwort­geschützt anderen zur Verfügung gestellt werden.

Die BITV- / WCAG-Selbst­bewertung kann ein wertvolles Hilfsmittel bei der Entwicklung einer barrierefreien Website sein. Wir möchten die Nutzung all denjenigen ans Herz legen, die Wert auf eine barrierefreie Umsetzung legen, für die aber eine kosten­pflichte Prüfung nicht in Betracht kommt.

Entwicklungsbegleitender Test

Mit einem entwicklungsbegleitenden BITV- oder WCAG-Test legen Sie die Prüfarbeit in die Hände einer qualifizierten Prüferin oder eines qualifizierten Prüfers aus einer der aktuell rund 20 Prüfstellen des BIK BITV-Test-Prüfverbunds. Sie sollten einen entwick­lungs­beglei­tenden Test dann anstreben, wenn Ihre Website oder Web­anwendung bereits im Browser aufrufbar ist (öffentlich oder in einer Entwicklungsumgebung), Barriere­freiheits­mängel zu vermuten sind und Sie Auskunft über den aktuellen Stand samt Ansätzen zur Behebung erhalten möchten.

Im Rahmen eines entwicklungs­begleitenden Tests werden für eine Auswahl zu prüfender Seiten (Einzel­ansichten des Web­angebots) jeweils die 60 Prüfschritte durchlaufen und die ermittelten Ergebnisse ausführlich dokumentiert. Bei dieser Testvariante können Sie die Anzahl und Auswahl der Testseiten selbst bestimmen, eine Vorauswahl treffen und sich dazu beraten lassen oder die Auswahl vollständig in die Hände der Prüferin oder des Prüfers legen. Nicht jede Seite eines Web­angebots muss getestet werden: Es ist aus­reich­end, einen repräsen­tativen Satz an Seiten zu wählen, so dass die zuständigen Umsetz­enden erkannte Mängel auch auf unge­testeten Seiten eigenständig ermitteln und beheben können.

Ein typischer, entwicklungs­begleitender Test prüft meist 5-10 Seiten eines Web­angebots — es können aber auch mehr oder weniger sein. Die Test­ergebnisse münden in einen aus­führ­lichen Prüf­bericht, der oft 30 DIN-A4-Seiten oder mehr Umfang hat, und werden für jede Seite und jeden Prüfschritt einzeln und übersichtlich dargestellt. Zwar ist es nicht die ausdrückliche Aufgabe der Prüfenden, konkrete Lösungs­ansätze für gefundene Probleme aufzuzeigen, doch eignet sich ein Prüfbericht erfahrungs­gemäß bestes dazu, Umsetzende in die richtige Richtung bei der Mängel­behebung zu lenken.

Der Prüfbericht eines entwicklungs­begleitenden Tests wird elektronisch als PDF-Dokument übergeben und ist nur für den internen Gebrauch bestimmt, darf also nicht veröffentlicht werden. Die Dauer eines Tests hängt vor allem von der Anzahl der zu prüfenden Seiten und der Auslastung der jeweiligen Prüfstelle ab.

Abschließender Test

Auch ein abschließender BITV- oder WCAG-Test bedient sich desselben Prüf­verfahrens. Im Unter­schied zum entwicklungs­begleitenden Test zielt diese Variante jedoch darauf ab, die vorhandene Barriere­freiheit einer Webseite zu bestätigen — es ist also nicht ratsam, ohne Prä­quali­fizierung oder mit vorab bekannten Mängeln zur Prüfung anzutreten, da ein Bestehen dann schon im Vorfeld aus­ge­schlossen sein könnte. Ein vor­gelagerter, entwicklungs­begleitender Test ist in aller Regel eine sehr sinnvolle Maßnahme zur Vorbereitung der Zertifizierung (aber kein Garant für ein positives Ergebnis).

Abschließende Tests werden als sogenannte Tandem-Tests durchgeführt: Zwei Prüfende aus unab­hängigen Prüf­stellen testen parallel und stimmen zum Schluss ihre Ergebnisse miteinander ab. Durch dieses aufwen­digere Verfahren werden die Test­qualität und -neutralität erhöht und gleichzeitig die Wahr­schein­lichkeit gesenkt, dass einzelne Barrieren unentdeckt bleiben.

Anders als beim entwicklungs­begleitenden Test obliegt die Auswahl der zu prüfenden Seiten beim abschlie­ßenden Test aus­schließ­lich der beziehungsweise dem Erstprüfenden. Weitere Einzel­heiten zum Verfahren finden Sie in der offiziellen Test­beschrei­bung. Seit der Über­arbeitung der BITV im Jahr 2019 mündet ein abschlie­ßender Test nicht mehr in einer graduierten Bewertung — stattdessen sind nur noch die Zustände konform oder nicht konform zulässig, also bestanden oder nicht bestanden.

Der Prüfbericht eines abschließenden Tests fällt in der Regel kürzer aus als bei einem entwicklungs­begleiten­den Test — immerhin möchte man in diesem Stadium möglichst keine doku­mentations­fähigen Mängel mehr finden. Der Prüfbericht darf als Ganzes veröffentlicht werden, etwa im Rahmen einer Barriere­freiheits­erklärung, wie sie durch die BITV für Websites der Öffentlichen Hand gefordert wird.

Wird durch einen abschließenden Test die Barriere­freiheit einer Website bestätigt, so darf auf der Website das entsprechende BIK-PrüfsiegelBIK BITV-konform (geprüfte Seiten) beziehungs­weise BIK WCAG-konform (geprüfte Seiten) — als Zertifikat in Schriftform und / oder als Logo eingesetzt werden. Es bleibt jedoch zu berücksichtigen, dass ein bestan­dener Test stets nur eine Moment­aufnahme ist: Gerade bei dyna­mischen Webseiten — etwa solchen, die häufig redak­tionell bearbeitet werden — kann sich der Zustand der Barriere­freiheit schnell wieder verändern. Um das Prüfergebnis transparent zu halten, den Prüfzeitpunkt sowie die geprüften Seiten klar zu benennen, können die eingesetzten Prüfsiegel daher mit einer HTML-Version des Prüfberichts verlinkt werden.

Abgrenzend ist schließlich hervorzuheben, dass die Durch­führung von Nach­besser­ungen während eines laufenden Test­verfahrens nicht zulässig ist. Auch ein Fahr­prüfer würde Ihnen während der Fahr­prüfung nicht gestatten, schnell noch ein paar Unterrichts­stunden zu nehmen und die Prüfung dann fortzusetzen. Wir raten deshalb dringend dazu, die Barriere­freiheit Ihrer Webseite schon vor der Prüfung sicherzustellen.

Ablauf

Der Ablauf eines entwicklungs­begleitenden oder abschlie­ßenden BITV- oder WCAG-Tests folgt üblicher­weise diesen Schritten:

  1. Sie tragen die erforder­lichen Angaben gemäß unserer Vorbe­reitungs-Check­liste zusammen und stellen eine Test­anfrage über das unten stehende Anfrage­formular.
  2. In Abhängigkeit von Ihren Angaben erstellen wir ein Angebot für Ihren Test. Steht die Auswahl der zu prüfenden Seiten bereits fest, oder lässt sich diese Festlegung durch uns treffen, dann erhalten Sie ein pauschales Angebot über den gesamten Test­auftrag. In allen anderen Fällen können wir Ihnen zunächst nur ein Angebot mit kom­plexi­täts­basierten Seiten­pauscha­len vorlegen.
  3. Nach Auftragserteilung bereiten wir den Test zunächst vor. Im Fall eines abschlie­ßenden Tests bemühen wir uns um die zweite prüfende Person, die für den Tandem-Test erforderlich ist. Sofern die Prüfseiten­auswahl noch nicht erfolgt ist, wird diese nun abge­schlossen. Wir teilen Ihnen einen voraus­sichtlichen Prüf­zeit­raum fest, sofern dies nicht bereits im Angebot fixiert wurde.
  4. Kann die Prüfung nicht übers Internet stattfinden, sondern müssen wir bei Ihnen vor Ort testen, so muss sichergestellt werden, dass alle für die Prüfung notwendigen Voraus­setzungen gegeben sind (Prüf­umgebung, Soft- und Hardware, Internet­anbindung, etc.).
  5. Wir legen den Test im BITV-Test-Prüftool an und übergeben die Seiten­auswahl zur Freigabe an die Qualitäts­sicherungs­stelle des Prüf­verbunds. Nach der Freigabe durch die Qualitäts­sicherung beginnen wir den eigent­lichen Prüf­vorgang.
  6. Als Erfahrungswert kann davon ausgegangen werden, dass die reine Prüfzeit bei entwicklungs­begleitenden Tests bei bis zu einem halben Arbeitstag (4 Stunden) je Prüfseite liegen kann. Abschlie­ßende Tests sind in der Regel weniger prüf­aufwendig, dafür ist zusätzliche Kapazität für die Abstimmung mit der zweiten prüfenden Person, die Einar­beitung der abgestimm­ten Ergebnisse und für zusätzliche Korrektur­läufe erforderlich.
  7. Nach Abschluss des Prüf- und Abstimmungs­vorgangs übergeben wir das Test­ergebnis zur stich­proben­haften Nach­prüfung an die Qualitäts­sicherungs­stelle des Prüf­verbunds. Es folgt eine abschlie­ßende Abstimm­ung mit der Qualitäts­sicherung und gege­benen­falls die Ein­arbeitung letzter Anpass­ungen.
  8. Die Qualitätssicherungsstelle erzeugt den Prüfbericht und gibt diesen frei. Wir übergeben Ihnen den Prüf­bericht per E-Mail als PDF-Dokument und verrechnen den Test im vollen Umfang.
  9. In Abhängigkeit davon, ob sie den optionalen Angebots­baustein einer aus­führ­lichen Nach­besprechung in Anspruch genommen haben, findet dieser Austausch nach Vereinbarung fernmündlich statt.

Das Prüfverfahren sieht standardmäßig eine Prüfung mit dem Internet-Browser Mozilla Firefox und dem Screenreader NV Access (NVDA) vor. Manche Prüfschritte erfordern zusätzliche Tests mit dem Google Chrome-Browser oder auf Smartphone-Plattformen (Android- oder iOS-Betriebssystem). Kann die Standard-Prüfumgebung aus irgendwelchen Gründen nicht genutzt werden, zum Beispiel durch organisationsinterne Richtlinien, oder sollen explizit andere Plattformen (zum Beispiel Tablets), andere Browser (zum Beispiel Microsoft Edge) oder Screenreader (zum Beispiel Freedom Scientific JAWS, Microsoft Narrator, Google Talkback oder Apple VoiceOver) getestet werden, so müssen Sie dies vor Testbeginn mitteilen.

Um einen reibungslosen Testverlauf und ein maximal nützliches Test­ergebnis zu gewähr­leisten, bitten wir Sie um Beachtung der folgenden Punkte:

  • Bei entwicklungsbegleitenden Tests ist es nach Absprache möglich, auch eine vorläufige Version des Web­angebots zu testen. Wir raten jedoch dringend von einem Test mit Blind­texten und Platz­halter­bildern ab, da dies in der Regel dazu führt, dass die Test­ergeb­nisse nicht im vollen Umfang aussage­kräftig sind.
  • Die Prüfseiten dürfen sich — insbeson­dere bei abschlie­ßenden Tests — während des Prüf­zeit­raums nicht verändern.

Kosten

Die Kosten für einen BITV- oder WCAG-Test richten sich vor allem nach 3 Kriterien:

  • Testvariante: entwicklungsbegleitend oder abschließend?
  • Beschaffenheit des Prüfgegenstands und Anzahl der zu prüfenden Seiten (URLs)
  • Komplexität der zu prüfenden Seiten

Zur Prüfung werden stets Einzelansichten eines Webangebots heran­gezogen. Bei her­kömm­lichen Web­seiten entspricht eine Ansicht einem eigen­ständigen HTML-Dokument der Präsen­tation, also einer eindeu­tigen Internet­adresse (URL) in der Adress­leiste Ihres Browsers (inklusive aller dynamischen Zustände wie Einblendungen und Dialoge). Vor Test­beginn stuft die prüfende Person jede ausge­wählte Ansicht in einen Komplexi­täts­grad zwischen I und III gemäß der unten­stehen­den Tabelle ein, so dass sich konkrete Prüf­kosten für die einzelne Ansicht und schließlich den gesamten Test ergeben. Die Preise der Tabelle gehen von einem Seiten­grund­preis in Höhe von € 300 beim entwicklungs­begleiten­den und € 600 beim abschlie­ßenden Test aus und verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Mehr­wert­steuer in Höhe von 19%.

Seitenpreise für BIK BITV- / WCAG-Tests
Komplexität Techniken (Beispiele) Faktor Entwicklungsbegleitender Test Abschließender Test
I Einfaches HTML, zum Beispiel Impressum × 1 € 300 € 600
II Umfangreichere Seiten, Seiten mit dynamischen Inhaltselementen, einfaches Formular × 1,5 € 450 € 900
III Umfangreiche oder komplexe Seiten, Seiten mit verschiedenartigen dynamischen Inhaltselementen, komplexes Formular × 2 € 600 € 1.200
IV Seiten oder Ansichten von komplexen Webanwendungen, mehrstufige Prozesse, Seiten mit umfangreichen Inhalten oder vielen dynamischen Inhaltselementen individuell individuell

Nicht alle Webangebote lassen sich allerdings nach diesem Schema kalkulieren: Übersteigt die Kom­plexi­tät einer einzelnen Ansicht das übliche Maß, zum Beispiel durch über­durch­schnitt­lich viele, unter­schied­liche Elemente oder komplexe Nach­lade­mecha­nismen, so ist gege­benen­falls eine indi­viduelle Kalku­lation notwendig (Komplexität Ⅳ). Ein anderes Beispiel ist eine soge­nannte Single-Page-Web­anwendung (SPA): Das Prinzip ein URL = eine Ansicht trifft hier nicht zu, weil üblicher­weise unter Bei­behal­tung derselben (Haupt-)­Internet­adresse beliebig viele Zustände und Ansichten realisiert werden. Auch hier ist eine indi­viduelle Kalku­lation notwendig.

Neben den Kosten für die zu prüfenden Seiten enthalten unsere Prüf­angebote in der Regel zwei weitere, pauschale Positionen:

  • Testmanagement & Rüstkosten: In Abhängig­keit von der konkreten Test­konstell­ation bilden wir mit dieser Position beispiels­weise den Beratungs­aufwand für die Seiten­auswahl oder Reise- und Rüst­kosten bei Prüfungen vor Ort ab.
  • Ausführliche Nachbesprechung: Wünschen Sie oder Ihre umsetzende Agentur eine detaillierte Nach­besprech­ung des Prüf­berichts mit der Klärung von Fragen, so können Sie von dieser optionalen Position Gebrauch machen.

In Summe liegen typische, entwicklungs­begleitende Tests mehr­heitlich zwischen € 3.000 und € 5.000, abschlie­ßende Tests zwischen € 5.000 und € 10.000.

Checkliste

Bitte tragen Sie die folgenden Informationen zusammen, bevor Sie einen BIK BITV- oder WCAG-Test bei uns anfragen:

  • Halten Sie die vollständigen Angaben zur auftraggebenden Stelle bereit.

  • Bestimmen Sie, ab wann ein Test frühestens möglich ist und bis wann er im Idealfall abgeschlossen sein soll.

  • Informieren Sie sich über die möglichen Testvarianten und entscheiden Sie, ob Sie einen entwicklungsbegleitenden oder abschließenden Test anstreben.

  • Entscheiden Sie, ob der Prüfbericht die Konformität gemäß BITV oder WCAG bestätigen soll.

  • Halten Sie alle Informationen zum Prüfgegenstand bereit.

    • Handelt es sich um ein öffentlich zugängliches Angebot oder ist ein Test vor Ort in Ihrer Umgebung notwendig?
    • Bei einem entwicklungsbegleitenden Test: Haben Sie bereits eine Auswahl an zu prüfenden Seiten getroffen oder möchten Sie dabei beraten werden?
    • Sind zum Aufruf des Prüfgegenstands Zugangsdaten erforderlich oder müssen andere Vorkehrungen getroffen werden?
  • Ermitteln Sie, ob nur ganz bestimmte Browser oder Screenreader getestet werden sollen (welche?).

  • Möchten Sie uns zusätzliche Hinweise zum Prüfgegenstand oder Testablauf übermitteln?

Testanfrage

Bitten nutzen Sie das folgende Formular, um einen BIK BITV- bzw. WCAG-Test bei uns anzufragen. Eine Kopie Ihrer Anfrage wird Ihnen an die im Formular anzugebene E-Mail-Adresse gesendet. Bitte geben Sie uns bis zu 2 Werktage Zeit, um persönlich auf Ihre Nachricht zu antworten.

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