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Glossar

Agilität

Agile Vorgehensweisen spielen gerade auch in der Webentwicklung in den letzten Jahren eine zunehmend wichtige Rolle. Im Vergleich zu traditionellen Vorgehensmodellen ist dabei das Ziel, den Entwicklungsprozess flexibel und schlank zu halten, indem schwergewichtige und bürokratische Aspekte eliminiert werden und auf komplizierte Regeln weitgehend verzichtet wird. Agile Softwareentwicklung zeichnet sich durch selbstorganisierende Teams sowie eine iterative und inkrementelle Vorgehensweise aus.

Für die Umsetzung unserer Projekte nutzen wir das Scrum-Vorgehensmodell, bei dem Teilaufgaben in kurzen Zyklen, den sogenannten "Sprints" organisiert, umgesetzt und freigegeben werden — eine Arbeitsweise, die sich auch auf Designprozesse anwenden lässt. Zur teaminternen Organisation wie auch zur Abstimmung mit Kunden setzen wir auf die webbasierte Kanban-Implementierung Trello — eine effektive Möglichkeit, um den Fortschritt eines Projekts anschaulich zu visualisieren und gezielt zu einzelnen Aufgaben zu kommunizieren.

Noch haben sich agile Herangehensweisen bei Auftraggebern nicht als Standard etabliert — häufig sind sie gänzlich unbekannt und es dominieren Vorbehalte gegenüber der flexiblen Ausgestaltung von Projekten. Wir bemühen uns jedoch stets, unsere Projektpartner in unsere internen Methoden einzubinden und die vielen Vorteile unvermittelt weiterzugeben.

Responsive Design

Der Begriff des Responsive Design wurde erstmals 2010 von Ethan Marcotte geprägt und bezeichnet ein Paradigma im Webdesign, bei dem eine Website so angelegt wird, dass sie auf die spezifischen Eigenschaften des jeweils genutzten Endgeräts eingeht, beispielsweise Smartphones, Tablets oder Desktop-Computer.

Responsive Websites passen sich beispielsweise an

  • die Darstellungsgröße bzw. den jeweiligen Bildschirm
  • die verfügbaren Eingabemethoden (Maus, Tastatur, Touchscreen) oder
  • verfügbare Sensoren des genutzten Geräts an.

Unsere eigene Tollwerk-Website ist bereits seit 2009 responsiv und verändert etwa ihr Layout und die Anzahl der Textspalten bei wechselnder Bildschirmgröße. Im Unterschied zu den früher üblichen, speziell für Mobilgeräte ausgelegten Sonderdarstellungen ("m-Dot Websites") eignen sich responsive Layouts für die geräteübergreifende Nutzung auf allen Plattformen. Responsivität spielt dabei auch für Suchmaschinen eine Rolle: Google etwa zieht Responsive Design seit 2013 als Rankingkriterium heran und bevorzugt solche flexiblen Layouts.

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