tollwerk® GmbH | Responsive Webdesign · TYPO3 · Accessibility & Performance | Werbeagentur · Nürnberg

Glossar

Agilität

Agile Vorgehensweisen spielen gerade auch in der Webentwicklung in den letzten Jahren eine zunehmend wichtige Rolle. Im Vergleich zu traditionellen Vorgehensmodellen ist dabei das Ziel, den Entwicklungsprozess flexibel und schlank zu halten, indem schwergewichtige und bürokratische Aspekte eliminiert werden und auf komplizierte Regeln weitgehend verzichtet wird. Agile Softwareentwicklung zeichnet sich durch selbstorganisierende Teams sowie eine iterative und inkrementelle Vorgehensweise aus.

Für die Umsetzung unserer Projekte nutzen wir das Scrum-Vorgehensmodell, bei dem Teilaufgaben in kurzen Zyklen, den sogenannten "Sprints" organisiert, umgesetzt und freigegeben werden — eine Arbeitsweise, die sich auch auf Designprozesse anwenden lässt. Zur teaminternen Organisation wie auch zur Abstimmung mit Kunden setzen wir auf die webbasierte Kanban-Implementierung Trello — eine effektive Möglichkeit, um den Fortschritt eines Projekts anschaulich zu visualisieren und gezielt zu einzelnen Aufgaben zu kommunizieren.

Noch haben sich agile Herangehensweisen bei Auftraggebern nicht als Standard etabliert — häufig sind sie gänzlich unbekannt und es dominieren Vorbehalte gegenüber der flexiblen Ausgestaltung von Projekten. Wir bemühen uns jedoch stets, unsere Projektpartner in unsere internen Methoden einzubinden und die vielen Vorteile unvermittelt weiterzugeben.

Content Management System

Unter einem Content Management System (wörtlich "Inhaltsverwaltungssystem") versteht man eine Software, die eine Gruppe von Autoren befähigt, gemeinschaftlich Inhalte zu erstellen, bearbeiten und organisieren. In der Regel handelt es sich dabei um Text- oder Multimedia-Inhalte. Häufig wird besonderer Wert auf die medienneutrale Datenhaltung der Inhalte gelegt, so dass die Ausgabe in verschiedene Medien erfolgen kann (z.B. HTML für's Internet, PDF für Offline-Speicherung etc.).

Werden die Inhalte ausschließlich für die Darstellung im Internet oder in einem Intranet verwendet, dann spricht man von einem Web Content Management System (WCMS).

Typischerweise wird durch ein Content Management System eine administrative Trennung zwischen

  • Technik
  • Design
  • Inhalt

eingeführt. Die notwendige Technik zur Verwaltung und Präsentation von Inhalten wird vom CMS nativ zur Verfügung gestellt und muss allenfalls noch an projektspezifische Anforderungen angepasst werden (wozu in der Regel technisches Know-How notwendig ist). Das Präsentationsdesign kann unabhängig von den Inhalten festgelegt und geändert werden (auch nachträglich), so dass die Pflege von Inhalten davon losgelöst erfolgen kann. Schließlich verfolgt ein CMS das Ziel, auch technisch / gestalterisch ungeschulten Autoren / Redakteuren die Erstellung und Verwaltung von Inhalten zu ermöglichen und weitestgehend zu vereinfachen.

Zu den bekanntesten Open-Source-CMS zählen Joomla, Wordpress, TYPO3 und Drupal. Tollwerk hat sich auf den Einsatz und die Anpassung von TYPO3 sowie die Entwicklung kunden- und projektspezifischer TYPO3-Extensions spezialisiert.

Responsive Design

Der Begriff des Responsive Design wurde erstmals 2010 von Ethan Marcotte geprägt und bezeichnet ein Paradigma im Webdesign, bei dem eine Website so angelegt wird, dass sie auf die spezifischen Eigenschaften des jeweils genutzten Endgeräts eingeht, beispielsweise Smartphones, Tablets oder Desktop-Computer.

Responsive Websites passen sich beispielsweise an

  • die Darstellungsgröße bzw. den jeweiligen Bildschirm
  • die verfügbaren Eingabemethoden (Maus, Tastatur, Touchscreen) oder
  • verfügbare Sensoren des genutzten Geräts an.

Unsere eigene Tollwerk-Website ist bereits seit 2009 responsiv und verändert etwa ihr Layout und die Anzahl der Textspalten bei wechselnder Bildschirmgröße. Im Unterschied zu den früher üblichen, speziell für Mobilgeräte ausgelegten Sonderdarstellungen ("m-Dot Websites") eignen sich responsive Layouts für die geräteübergreifende Nutzung auf allen Plattformen. Responsivität spielt dabei auch für Suchmaschinen eine Rolle: Google etwa zieht Responsive Design seit 2013 als Rankingkriterium heran und bevorzugt solche flexiblen Layouts.

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